Deutschlands Beste Klinik-Website

Der größte Award um die beste Klinik Homepage.



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Über den Wettbewerb


Die Ausschreibung »Deutschlands Beste Klinik-Website« ist der größte Award um die professionellste Homepage von Krankenhäusern. Der Wettbewerb Deutschlands Beste Klinik-Website ist ein wissenschaftliches Projekt, das sich mit der Analyse und Bewertung von medizinischen Webseiten / Homepages befasst. Der Award findet bereits seit 2003 unter der Schirmherrschaft von Novartis aus Nürnberg und unter der Leitung des Arztes Frank Elste, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach, am Campus Bad Mergentheim, in jährlichem Turnus statt.
Durch das Engagement der Industrie wurde es außerdem möglich, allen Teilnehmern von Deutschlands Beste Klinik-Website die parallele Zertifizierung der Initiative Medizin Online (imedON) zu ermöglichen.

Logo zum Award Deutschlands Beste Klinik-Website

Das Wissenschaftsprojekt

Patienten und Zuweiser besuchen regelmäßig die Webseiten von Krankenhäusern und Kliniken. Dies betrifft alle Altersklassen und alle Geschlechter. Eine schlechte Homepage geht mit einer negativen Reputation der medizinischen Einrichtung einher. Der Patient entscheidet bei elektiven Eingriffen immer häufiger anhand von Informationsmedien und sozialen Kanälen, in welches Krankenhaus er gehen wird. Eine Webseite, die ihm verständlich erklärt, was ihn erwartet oder was er zu beachten hat, assoziiert er mit einer guten Medizin und einer guten Qualität. Doch was genau prüft ein Patient auf der Webseite einer Klinik? Was interessiert die Zuweiser und welche Inhalte sind für Besucher wichtig? Antworten auf diese Fragen liegen dem Wissenschaftsprojekt Deutschlands Beste Klinik-Website zugrunde. Die Ausschreibung bewertet Webseiten von Krankenhäusern nach wissenschaftlichen Kriterien, die jährlich an die Bedürfnisse der Zielgruppen von Krankenhäusern in aufwendigen Studien angepasst werden.

Bewertungskriterien

Bei dem Award um die Beste Krankenhaus Homepage werden die Webseiten nach den »MiM (Marketing in der Medizin) - Kriterien« der Arbeitsgruppe »Marketing und Werbung in der Medizin« der Heidelberger Universität bewertet. Diese Kriterien sind seit ihrer Entwicklung in den Jahren von 2000 bis heute stetig auf über 200 Einzelkriterien angewachsen. Die Bewertungskriterien wurden von einer Forschungsgruppe unter Prof. Elste überarbeitet und an die Änderungen im Web angepasst. Seit 2012 fließen ergänzend die Qualitätsberichte der Krankenhäuser in die Kriterien ein. Im Anschluss an die Expertenprüfung werden die besten 20 Webseiten einer kritischen Fachjury vorgestellt. Durch die Jury werden die Webseiten nochmals einem speziellen Bewertungsprozess unterzogen. Am Ende bestimmt dann diese hochkarätige Jury die Gewinner. Bei den wissenschaftlichen MiM / MMA-Kriterien werden unter anderem berücksichtigt:

  1. Design und Gestaltung inkl. Farbgebung und Schriften
  2. Bedienung der Homepage
  3. Kreativität und die Integration neuer Ideen in den Online-Auftritt
  4. medizinische Inhalte für alle Zielgruppen
  5. organisatorische Inhalte für alle Zielgruppen
  6. Informationen für bestimmte Zielgruppen: Zuweiser, Patienten, Besucher, Mitarbeiter, Studierende, Lieferanten
  7. Einsatz von Techniken des modernen Web (Blog, Podcast, VR, Videos etc)
  8. Integration von Social Web-Funktionen (YouTube Channel etc.)
  9. Optimierung für mobile Endgeräte
  10. Onlinemarketing
  11. Informationsqualität, wie Objektivität oder Verständlichkeit
  12. Barrierefreiheit
  13. sprachliche Formalia (Rechtschreibung, Fachsprache, Laiensprache, Fremdsprache etc.)
  14. juristische Betrachtung, wie Einhaltung des Telemediengesetz und die Anpassung an die Datenschutz-Grundverordnung

Für den Sonderpreis »Medizin« werden besondere Kriterien bei der Analyse eingesetzt.

Untergruppen

Zu jeder Kriteriengruppe gehören 10–20 Einzelmerkmale. Alle Kriterien werden mittels einer ordinalen Skala (Schulnoten) oder nominativ (vorhanden / nicht vorhanden) bewertet.

Design und Usability

Beim Design werden unter anderem der erste Eindruck der Startseite, die farbliche Gestaltung, das Schriftbild / die Typographie, Qualität und Auswahl der Abbildungen sowie das gesamte CD bewertet. In der Usability finden die Steuerungsmöglichkeiten über die Webseite, das Vorhandensein von Buttons auf der Webseite, Orientierungshilfen und der gesamte logische Aufbau Berücksichtigung. Ebenso werden die Barrierefreiheit und die Möglichkeit des Ausdruckes etc. mit einer ordinalen Skala bewertet.

Inhalte

Größter Komplex sind die Inhalte der Webseite, die nach Zielgruppen getrennt analysiert werden. Im Zentrum stehen dabei die medizinischen Informationen inklusive der Illustrationen. Aber auch ein Glossar oder die Möglichkeit des Downloads von Medizintexten werden von den Gutachtern geprüft. Dabei werden die Gutachter nach Zielgruppe ausgewählt. Inhalte für Ärzte / Einweiser werden beispielsweise von einem Arzt analysiert und bewertet. Neben den medizinischen Hauptinformationen finden die organisatorischen Inhalte Berücksichtigung bei der Ermittlung des Endwertes der Webseite. Dazu zählen Lebensläufe und Bilder ebenso wie Checklisten oder Anfahrtsskizzen. Serviceleistungen für Patienten oder Ärzte, Onlineformulare, Downloadmöglichkeiten etc., werden gesondert bewertet. Dabei werden die Techniken des modernen Web mit Blogs, PodCasts, VR, Community-Möglichkeiten, mobile Applikatioen etc. einzeln analysiert und geprüft.

Technik

Wie die Webseite – technisch betrachtet – vermarktet wird, wie das Ranking ist und wie die Meta-Tags gesetzt werden, findet im Bereich Onlinemarketing Berücksichtigung. Abzüge gibt es bei technischen Problemen, veralteten Seiten, langen Ladezeiten, nicht abstellbarer Musik und toten Links. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die unverbindliche rechtliche Analyse.

Patientenmeinungen

Seit 2010 wurden Laienmeinungen von Patienten in die Bewertung mit aufgenommen. Über ein randomisiertes Bewertungsverfahren können Patienten bis zu fünf Webseiten von Krankenhäusern anhand verkürzter Bewertungskriterien bewerten. Diese Noten fließen dann zu einem Teil in die Endnote mit ein. Auch wenn der Einfluss nur wenige Prozent ausmacht, so kann er am Ende durchaus das Ranking noch beeinflussen. Insbesondere dann, wenn die Endnoten – wie fast jedes Jahr – so eng beieinander liegen.

Der Bewertungsprozess

Nach Eingang aller Bewerbungen wird ein Team von mehreren Gutachtern zusammengestellt. Jeder Gutachter bewertet einen bestimmten Bereich der Webseiten nach unterschiedlichen Kriterien. Beispiel: der Gutachter für das Design bewertet Farben, Schriften, Lesbarkeit, Qualität der Fotos, Einsatz von Illustrationen und Corporate Design der Internetseiten im Detail, Bedienung und Technik gehen ebenfalls in die Gesamtnote mit ein. Die anderen Fachbereiche werden von den entsprechenden Gutachtern analog bewertet. Medizinische Informationen für Patienten werden von Nichtmedizinern, Informationen für Zuweiser von Ärzten bewertet. Am Ende liegt für jedes Bewertungskriterium eine Einzelbewertung vor, das für jeden Teilbereich zu einem ersten Ergebnis aufsummiert wurde (beispielsweise ein Score für Design, ein Score für Bedienung, etc.). Aus allen Einzelbewertungen wird dann der Endwert berechnet. Dabei werden bestimmte Merkmale, die für Patienten wichtiger sind, höher bewertet, so zum Beispiel medizinische Informationen.

Das Uniklinikum Ulm überzeugt auf ganzer Linie beim Award um die Beste Klinik-Website Deutschlands. Der Sonderpreis für den Fachbereich »Kardiologie« geht an das MEDICLIN Herzzentrum aus Lahr. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs können sich mit den Besten beim ”FORUM Beste Klinik-Website“ auf der Preisverleihung am 24.03.2020 in Berlin austauschen.


Die Gewinner vom 17. Award

Es ist mal wieder so weit: Die besten Klinik-Webseiten Deutschlands stehen fest. Nach monatelanger Auswertung durch spezialisierte wissenschaftliche Gutachter traf am 21. November 2019 eine 7-köpfige Experten-Jury zusammen, um die Vorauswahl noch einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen und anschließend die Sieger des Wettbewerbs zu ermitteln. Der diesjährige Award für Deutschlands Beste Klinik-Website geht an das Uniklinikum Ulm, das die Jury auf allen Ebenen überzeugen konnte, dicht gefolgt vom Universitätsklinikum Würzburg auf Platz 2 und dem Klinikum Dortmund auf Platz 3. Der medizinische Sonderpreis richtete in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf die Webseiten der kardiologischen Abteilungen, insbesondere auf die medizinischen Informationen für Patienten und Zuweiser, und wurde an das MEDICLIN Herzzentrum Lahr vergeben. 2019 ging der Wettbewerb um Deutschlands Beste Klinik-Website in die 17. Runde und erfreute sich abermals hoher Beliebtheit – mit 235 Krankenhäusern und Kliniken mit 39 angegliederten medizinischen Versorgungszentren sowie 744 Schwerpunktzentren unter seinen Teilnehmern. Denn für Krankenhäuser ist ein exzellenter Internetauftritt nicht mehr wegzudenken und sollte mit folgenden Qualitäten aufwarten: einer anschaulichen und prägnanten Präsentation entscheidender und aktueller Informationen, maßgeschneidert für Patienten, Zuweiser, Besucher und Bewerber, idealerweise leicht auffindbar, rechtlich konform, leicht zu bedienen, verpackt in einem ansprechenden Design, versehen mit technischen Features, darstellbar auf sämtlichen Endgeräten und selbstverständlich auch noch barrierefrei. Mit dem Wettbewerb wollen Novartis und der Arzt Prof. Frank Elste Krankenhäuser darin unterstützen, alle Aspekte zu berücksichtigen, die einen wertvollen Internetauftritt ausmachen. Die Beurteilung basiert auf den MiM-Kriterien der Arbeitsgruppe Marketing im Gesundheitswesen der Universität Heidelberg, die den vielfältigen Aspekten einer überzeugenden Klinik-Website Rechnung tragen sollen.

Die Jurysitzung in Nürnberg

Am 21. November fand die letzte Jury-Sitzung statt, um die Vorauswahl der wissenschaftlichen Gutachter abermals genau zu prüfen. Heiko Ries, Ehrenvorsitzender beim Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter, ist bereits seit vielen Jahren Teil der Jury und hat einen exzellenten Überblick über die Entwicklungen im Online-Bereich: „Die Homepages haben sich kontinuierlich weiterentwickelt. Das ist schön zu sehen“. Auch im Bereich Online-Marketing geht es vorwärts, wie Marek Plinta, Key Account Manager Hospital Care bei Novartis, anmerkte. Prof. Elste von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg bemängelte hingegen: „Niedergelassene sind Schlüsselfiguren für die Zuweisung in das Krankenhaus und werden auf den Webseiten zwar inzwischen meist angesprochen, richtige Einweiserportale sind aber eher die Ausnahme.“ Auch könne man die Digitalisierung noch weiter vorantreiben und die Patienten etwa online einchecken lassen oder den Ablauf für den Patienten im Krankenhaus weiter optimieren. Claudia Küng, Vorstandsmitglied beim Health Care Bayern e.V. war indes begeistert, dass die Patienten auf manchen Webseiten direkt abgeholt werden: „Das haben bislang zwar nur einige wenige Kliniken umgesetzt, aber der Trend geht definitiv in diese Richtung“. Negativ fiel dagegen auf, dass sich relevante Informationen zu Apotheken auf den Webseiten eher selten finden: „Dabei sind Themen wie Pharmakovigilanz oder Wechselwirkungen von Medikamenten von zentraler Bedeutung“, so Dr. Tobias Borst, Stellvertretender Leiter der Apotheke am Universitätsklinikum Erlangen. Auch die Barrierefreiheit der Webseiten ließ einiges zu wünschen übrig: „Der Trend zur Barrierefreiheit ist schon lange wieder vorbei. Nur die wenigsten Krankenhäuser berücksichtigen auf ihrer Homepage die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Einschränkungen – hier besteht enormer Handlungsbedarf“, so Gerhard Kouba vom Bund zur Förderung Sehbehinderter.

Die Jurysitzung Nürnberg bei Novartis Pharma

Die Jurymitglieder bei Novartis in Nürnberg.

Die Auswertungen

Alle Kliniken haben im Laufe des Frühjahrs ihren Bericht zum individuellen Abschneiden erhalten, einschließlich einer maßgeschneiderten Stärken-Schwächen-Analyse und detaillierter Verbesserungsvorschläge – nach Angaben von mehr als 90% der Teilnehmer ein Hauptgrund für ihr Interesse am Wettbewerb. Als weiteres Plus erhält jede patientenfreundliche Webseite das imedON-Zertifikat der Initiative Medizin Online (imedON) aus Bad Mergentheim, das bis Ende 2021 auf der Webseite platziert werden darf.

FORUM Beste Klinik-Website

Die Preisverleihung zum Wettbewerb war am 24.03.2020 im Rahmen der Kongressveranstaltung »FORUM Beste Klinik-Website« in Berlin bei Novartis geplant. Wegen der Corona-Krise musste die Veranstaltung abgesagt werden. Geplant war, dass die 11 Preisträger ihre Sichtweise auf die Klinik-Website präsentieren, Best-Practice-Beispiele darstellen konnten und ein Austausch unter den Kliniken möglich wurde. Nach dem Motto »von den Besten lernen« sind alle Teilnehmer des Wettbewerbs für 2021 herzlich eingeladen, nach vorheriger Anmeldung kostenlos an diesem Event teilzuhaben. Das Anmeldeformular liegt den Ergebnisberichten bei, die im Laufe des Januars 2021 an alle Teilnehmer verschickt werden.

Die Top-10 für den aktuellen 17. Award Deutschlands Beste Klinik-Website

Jury Mitglieder beim 17. Award

  • Dr. Tobias Borst, Stellvertretender Leiter der Apotheke am Universitätsklinikum Erlangen
  • Dr. Dr. Frank Elste, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
  • Alexander Fuchs, Director Account Management, Novartis Pharma
  • Gerhard Kouba, 2. Vorsitzender beim Bund zur Förderung Sehbehinderter e.V.
  • Claudia Küng, Vorstandsmitglied beim Health Care Bayern e.V.
  • Marek Plinta, Key Account Manager Hospital Care, Novartis Pharma
  • Heiko Ries, Ehrenvorsitzender beim Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter e.V.

Weiterführende Informationen





Über die Initiative Medizin Online


Im Jahr 1996 startete ein Zusammenschluss von Ärzten, Medizininformatikern und Soziologen verschiedene Projekte zur Qualitätssicherung von medizinischen Inhalten im Internet. Die Projekte wurden von dem Arzt Prof. Dr. Dr. Frank Elste am Universitätsklinikum Heidelberg wissenschaftlich begleitet. Im Frühjahr 2009 flossen diese Projekte, getragen von Unternehmen der Medizinindustrie, Ärztevertretern und universitären Forschungseinrichtungen, in die Initiative imedON ein. Seitdem wird auch das offizielle imedON-Zertifikat vergeben. Ihren Sitz hat die Initiative Medizin Online (imedON) seit 2011 in Bad Mergentheim.

Die Initiative Medizin Online (imedON)

Ziel der Initiative

Ziel dieser Initiative ist es, die Patientenfreundlichkeit medizinischer Webseiten zu erhöhen und somit auch im Online-Bereich den Patienten in den Mittelpunkt aller Anstrengungen im Gesundheitssystem zu stellen. Die Initiative setzt aktuelle Forschungsergebnisse des Online-Marketings im Bereich der Patientenbedürfnisse in die Praxis um und gibt den Akteuren im Gesundheitswesen somit Gelegenheit, noch besser die Erfordernisse einer patientenfreundlichen Webpräsenz zu erfüllen. Zu diesem Zweck werden auf dieser Webseite die Kriterien veröffentlicht, die eine patientenfreundliche und qualitativ-hochwertige Webseite auszeichnen. Das durch die Initiative verliehene imedON-Zertifikat ist ein unabhängiger und wissenschaftlich-fundierter Nachweis für die Patientenfreundlichkeit von medizinischen Webseiten und kann von jedem beantragt werden, der die imedON-Kriterien erfüllt. Die Initiative wird wissenschaftlich von dem Arzt Prof. Dr. Dr. Frank Elste getragen. Durch das Engagement von Novartis Pharma aus Nürnberg haben Krankenhäuser mit Sitz in Deutschland die Möglichkeit, über den Wettbewerb Deutschlands Beste Klinik-Website das imedON-Zertifikat kostenfrei zu erhalten. Außerhalb des Awards Deutschlands Beste Klinik-Website kann das Zertifikat mit einer Gültigkeit für 24 Monate kostenpflichtig erworben werden. Bei Fragen benutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Die Zertifizierung nach imedON

Das Zertifikat kann von allen medizinischen Einrichtungen erworben werden, die über eine eigene Webseite verfügen. Die Prüfung und Zertifizierung des Webauftritts dauert ca. 30 Tage; danach entscheidet eine Jury mit Vertretern aus Forschung und Wissenschaft, ob alle notwendigen Kriterien von imedON erfüllt werden. Bereits im Vorfeld kann ein Beratungsgespräch zeigen, wo Schwächen beim Webauftritt liegen und an welchen Stellen nachgebessert werden muss. Die Kosten für die Zertifizierung hängen von der Art der medizinischen Einrichtung und dem Umfang der Webseite ab. Alle Kosten beinhalten eine Vorprüfung mit einem Kurzbericht sowie die endgültige Zertifizierung durch die Gutachter. Wenn Sie ein Angebot für eine Zertifizierung wünschen, setzen Sie sich per E-Mail mit uns in Verbindung.

Kostenfreie Zertifizierung beim Award

Im Rahmen des Wettbewerbs »Deutschlands Beste Klinik-Website« können sich die Krankenhäuser mit Sitz in Deutschland ebenfalls um das Zertifikat bewerben. Dies erfolgt automatisch mit der Anmeldung zum Wettbewerb und ist für alle Teilnehmer kostenlos. Eine kostenpflichtige Zertifizierung außerhalb des Wettbewerbs ist im Bereich der Analysen und Servertests detaillierter. Wenn Sie das Zertifikat bereits erworben haben, können Sie sich jährlich zu reduzierten Kosten re-zertifizieren lassen. Mit dem imedON-Zertifikat können die Kliniken belegen, dass Ihre Webseiten die wichtigsten Kriterien einer modernen und patientenfreundlichen Webseite erfüllen. Patienten achten auf solche Gütesiegel oder nehmen diese auch unbewusst wahr. Der Erwerb des Zertifikats ist somit für alle medizinischen Einrichtungen auch unter dem Marketingaspekt äußerst interessant. Das Zertifikat wird im Rahmen des Wettbewerbs immer im Januar verliehen und gilt dann bis zum 31.12. des darauf folgenden Kalenderjahres. Wenn Sie eine Zertifizierung beantragen möchten, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns.


Sie kennen den Wettbewerb etwa noch nicht?

Dann wird es Zeit. Schauen Sie sich die Vorteile einer kostenlosen Teilnahme für Ihre Klinik auf dieser Webseite in Ruhe an. Antworten auf häufige Fragen zum Wettbewerb finden Sie in der FAQ-Sammlung am Ende dieser Homepage.



1. Expertenanalyse

Experten aus den Bereichen Design, Marketing, Controlling, IT/EDV, PR und Medizin analysieren jede Krankenhaus-Webseite anhand der wissenschaftlichen MiM-Kriterien auf Herz und Nieren. In dem aufwendigen Bewertungsverfahren wird jede Webseite für eine Dauer von durchschnittlich 100 Minuten von den Gutachtern persönlich besucht und geprüft. Der Prüfkatalog umfasst aktuell mehr als 200 Einzelkriterien, die jedes Jahr nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst und erweitert werden. Ergänzend dazu werden die Online-Aktivitäten in den sozialen Medien analysiert und kritisch durch die Experten begutachtet.


2. Zertifizierung

Alle registrierten Webseiten durchlaufen automatisch des Zertifizierungsverfahren der Initiative Medizin Online (imedON). Die Initiative steht für die Qualitätssicherung von medizinischen Webseiten. Auf Basis der in mehrjährigen Studien entwickelten Qualitätskriterien wird jede Webseite analysiert und durch mehrere Experten validiert. Nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, erhält die Webseite das begehrte Zertifikat. Das Zertifikat erhalten Sie als Teilnehmer in Form eines Ausdrucks auf hochwertigem Silberpapier per Post. Zusätzlich bekommen Sie ein digitales Zertifikat und dürfen dann das begehrte Zertifikat auf Ihrer Webseite führen. Das Zertifikat wird ausschließlich von der Initiative Medizin Online herausgegeben.


3. Auswertungsreport

In dem Analyseverfahren der Webseiten prüfen die Gutachter den gesamten Online-Auftritt und tragen ihre Bewertungen in eine Datenbank ein. Die erhobenen Daten durchlaufen einen mehrstufigen Validierungsprozess. Anschließend werden die Daten statistisch ausgewertet und aufbereitet. Diese Datenauswertung erhält jedes Krankenhausaus als Ergebnisreport mit den Bewertungen und Kommentaren der Gutachter. Auf etwa acht Seiten werden die Details der Analyse übersichtlich dargestellt. Die Ergebnisse werden jedem Teilnehmer per Post zugestellt oder direkt über einen Mitarbeiter von Novartis übergeben. Der Report dient dann der Bestätigung Ihrer Arbeit und gibt wertvolle Tipps, wie man den Webauftritt noch verbessern kann. Die Ergebnisse sind nicht öffentlich zugänglich. Das Bewertungsergebnis seines Krankenhauses wird jedem Teilnehmer einzeln zugestellt.


4. Urkunde

Alle Krankenhäuser erhalten zusammen mit den Auswertungen der Gutachter eine hochwertige Urkunde, ausgedruckt auf Papier. Auf dem Dokument steht bei den Plätzen 1–99 die genaue Platzierung der Klinik-Homepage, ab dem Platz 100 wird die Urkunde mit »erfolgreich teilgenommen« ausgezeichnet. Die Urkunde können Sie im Empfang der Klinik aufhängen und damit Ihre Teilnahme am größten deutschen Award um die beste Homepage nach außen positiv darstellen. So erzielen Sie einen ganz erheblichen Werbeeffekt für Ihr Haus und die Patienten wissen, dass Sie sich auch online um ihre Anliegen kümmern. Die Urkunden tragen die Unterschriften der Projektverantwortlichen und sind nur im Original gültig. Sie erhalten die Urkunden per Post oder sie wird Ihnen durch einen Mitarbeiter von Novartis persönlich in Ihrem Hause überreicht.


5. Pokale

Die ersten drei Plätze sowie der Gewinner des medizinischen Sonderpreises erhalten eine besonders schöne und edle Trophäe: den Award mit der Platzierung sowie den Namen der Klinik. Den Pokal können Sie dann stolz im Foyer Ihrer Klinik ausstellen. So wissen auch alle Patienten und Besucher, dass Sie sich nicht nur persönlich um die Patienten kümmern, sondern auch online besonders hervorragende Arbeit geleistet haben. Die Pokale werden im Rahmen einer feierlichen Übergabe persönlich an die Gewinner überreicht. Der Pokal des ersten Platzes hat eine Höhe von 30cm und macht sich sehr gut in jeder Vitrine. Die Preisübergabe an die Plätze 1–3 und an den Gewinner des Sonderpreises findet stets persönlich – seit 2019 – im Rahmen eines Fachkongresses bei Novartis in Nürnberg statt.


6. Öffentlichkeitsarbeit

In den wichtigen Medien sowie über einen großen Presse-Verteiler wird von dem Award um Deutschlands Beste Klinik-Website berichtet. Die zehn besten Klinik-Webseiten sowie der Gewinner des Sonderpreises werden dabei namentlich genannt. Die Besonderheiten der Gewinner-Webseiten werden vorgestellt und jede der Top-10-Krankenhäuser erhält dadurch eine besonders wertvolle Reputation in den Medien. Die Ergebnisse finden zusätzlich Eingang in wissenschaftliche Fachartikel und Buchbeiträge durch das Team um Prof. Dr. Dr. Frank Elste. Zum Start und zum Ende des Wettbewerbs wird eine Pressemeldung herausgegeben. Darüber hinaus wird auf Kongressveranstaltungen aus dem Gesundheitswesen über den einzigartigen Award berichtet. Ein Ranking der Top-10 und der Gewinner des medizinischen Sonderpreises werden jährlich veröffentlicht. Informationen werden in einschlägigen Magazinen bekannt gegeben.


7. kostenlose Teilnahme

Und nun kommt das schon fast Unglaubliche: Die Teilnahme am Wettbewerb um Deutschlands Beste Klinik-Website ist für Krankenhäuser mit Sitz in Deutschland kostenlos. Seit dem Beginn des Awards im Jahr 2003 wird die Ausschreibung von dem Pharmaunternehmen Novartis aus Nürnberg unterstützt. Es können bis zu 111 Krankenhäuser an dem sehr aufwendigen Award teilnehmen. Es gilt dabei das Prinzip »First-Come First-Serve«. Eine Anmeldung ist nur über die Geschäftsführung der Krankenhäuser möglich. Eine direkte Teilnahme für Werbeagenturen, Beratungsfirmen, Gestalter etc. ist aus juristischen Gründen nicht zulässig. Die Anmeldung zur Teilnahme am Award Deutschlands Beste Klinik-Website startet jedes Jahr im Mai. Beachten Sie bitte die Teilnahmebedingungen. Einer Teilnahme mit Ihrer Krankenhaus-Homepage steht damit nichts mehr im Wege.

Kontakt

Wissenschaftliche Projektleitung
Prof. Dr. med. Dr. sc. hum. Frank Elste
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg vor der Höhe
Telefon bei Rückfragen: 06172 / 981 980-0


Zur kostenlosen Anmeldung ab 04. Mai



FAQ-Sammlung


Es kommen immer wieder Fragen dazu auf, die wir Ihnen hier zusammengetragen haben. Lesen Sie häufige Fragen und deren Antworten zur Anmeldung, zum Ablauf und zum Gutachterprozess. Die Fragen werden an dieser Stelle kontinuierlich aktualisiert und überarbeitet.

Logo zum Award Deutschlands Beste Klinik-Website

FAQs allgemeiner Art

Wie ist der aktuelle Stand?

Der 18. Award 20202021 hat am 04.05.2020 begonnen. Der Kongress mit der Preisverleihung zum 17. Award war ursprünglich für den 24.03.2020 bei Novartis in Berlin geplant. Das SARS-CoV-2 hat – indirekt – auch den Award erreicht: daher musste die Preisverleihung auf dem »FORUM Beste Klinik-Website« komplett abgesagt werden. Die Preise werden nach Entspannung der Lage im Sommer/Herbst direkt bei den Gewinnern überreicht.

Wie sieht der Ablaufplan aus?

  1. Nach Ihrer Anmeldung: Wir werden Ihre Daten binnen 3 Werktagen persönlich prüfen. Wenn Sie nichts von uns hören, ist alles in Ordnung.
  2. ab September: Die Anmeldeseite für den regulären Wettbewerb wird im Juli/August geschlossen und die Daten gehen an die externen Gutachter. Bei dem Sonderpreis Medizin wird die Anmeldung erst am 30.09. geschlossen.
  3. ab Juli: Die Analyse durch die Experten startet für die »normalen« Webseiten. Bei dem medizinischen Sonderpreis beginnt die Begutachtung erst am 01.10. Bitte denken Sie daran, das Nominierungslogo zu platzieren.
  4. ab Oktober: Die Ergebnisse der externen Gutachter werden geprüft und an die Statistikabteilung weitergereicht.
  5. ab November: Die Statistikabteilung wertet die Daten aus und bereitet die Ergebnisse vor.
  6. Mitte/Ende November: Die Top-11 werden einer Expertenjury in Nürnberg bei Novartis vorgeschlagen. Dort bewerten die verschiedenen Fachvertreter die 11 Seiten erneut nach einem standardisierten Verfahren. Zusätzlich werden die Top-3 für den Sonderpreis vorgeschlagen, aus denen die Expertenjury eine Klinik auswählen wird.
  7. ab Januar: Die Ergebnisse werden grafisch aufbereitet und die Auswertungen für alle Kliniken im Digitaldruckverfahren hergestellt.
  8. Ende Januar: Die Top-10 werden per Pressemeldung bekannt gegeben.
  9. ab Januar: Die Krankenhäuser erhalten die Detailauswertungen durch den Novartis-Außendienst oder per Post.
  10. im März: Die Gewinner werden im Rahmen des Fachkongresses »FORUM Beste Klinik-Website« mit der Übergabe der Trophäen geehrt. Der Fachkongress steht allen Teilnehmern am Award kostenfrei offen – von den Besten lernen!

Wer steht hinter dem Award um Deutschlands Beste Klinik-Website?

Der Wettbewerb wurde im Jahr 2003 von dem Arzt Frank Elste, damals tätig am Universitätsklinikum Heidelberg, initiiert. Seit dieser Zeit wird der Award jährlich von dem ursprünglichen Gründer und von Novartis Pharma aus Nürnberg ausgerufen. Wissenschaftlichen Support erhält der Wettbewerb weiterhin von Prof. Dr. Dr. Elste, Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Hinter dem Wettbewerb steht außerdem die Initiative Medizin Online (imedON) aus Bad Mergentheim.

FAQs zur Anmeldung

Ab wann kann ich mich anmelden?

Die Anmeldung hat am 04.05.2020 begonnen. Sie erreichen den Link über die Anmeldeseite zum Award.

Wie lange kann ich mich anmelden?

Die Anmeldung wird mindestens für vier Wochen offen gehalten. Nur für den medizinischen Sonderpreis ist eine längere Anmeldung möglich. In den letzten Jahren war die Anmeldung auch immer mal wieder deutlich länger geöffnet, um mehr Kliniken die Teilnahme zu ermöglichen.

Bekomme ich eine Bestätigung der Anmeldung?

Ja, Sie erhalten an die eingegeben E-Mail-Adresse sofort eine Bestätigung Ihrer Anmeldung. Sollten Sie diese Mail nicht erhalten, prüfen Sie bitte Ihren Spamfilter.

Die Gutachter dürfen die Seiten nur bewerten, wenn Sie das Nominierungslogo auf Ihrer Webseite platzieren. Nur so können wir feststellen, dass die Webseite auch zu Ihnen gehört und Sie Zugriff darauf haben. Wir sind ab 2016 aus juristischen Gründen dazu verpflichtet, dies im Rahmen der Anmeldung zu prüfen. Beachten Sie: nur eine Anmeldung und die Logoplatzierung ermöglichen eine Bewertung durch die Expertenjury.

Sie können das Logo zum aktuell laufenden Award an dieser Stelle als .png oder als .pdf herunterladen.

Kann ich auch zwei Webseiten prüfen lassen?

Nein, pro Klinik ist nur eine URL möglich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen, kann nur eine URL geprüft werden. Bitte beachten Sie dazu die Teilnahmebedingungen. Sie können diese als PDF herunterladen und ausdrucken.

Entstehen mir irgendwelche Kosten mit der Anmeldung oder auch danach?

Nein, die Teilnahme ist kostenfrei. Es entstehen auch keine Gebühren oder ähnliches. Beachten Sie aber, dass die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist. Es gilt das Prinzip: »First Come – First Serve«.

Wie geht es nach der Anmeldung genau weiter?

Direkt nach der Registrierung sollten Sie die Bestätigungsmail erhalten haben. Damit ist der erste Schritt abgeschlossen. Vergessen Sie bitte nicht, das Logo zur Nominierung auf Ihrer Webseite zu platzieren.

Darf ich als Agentur eine Krankenhaus-Homepage anmelden?

Nein. Agenturen können im Wettbewerb nur indirekt über ein teilnehmendes Krankenhaus auftauchen; der Ansprechpartner, der das entsprechende Krankenhaus für den Wettbewerb registriert, muss dabei dem Krankenhaus angehören; außerdem muss der Geschäftsführer des Krankenhauses genannt werden und zugestimmt haben. Zusätzlich muss der*die Anmelder*in Zugriff auf die Quelldaten der Webseite haben, um das Logo zur Nominierung zu positionieren. Ausnahmen können hierbei aus juristischen Gründen nicht gemacht werden.

Wie kann ich nachprüfen, ob meine Klinik angemeldet ist?

Wenn Sie unsere Bestätigungsmail erhalten haben, sind Sie auch registriert bei uns.

Kann ich meine Webseite noch nachmelden?

Die freien Plätze werden meist deutlich überschritten. Eine nachträglich Anmeldung ist nach Schließung des Formulars nicht mehr möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns, wenn Sie im Folgejahr wieder mit dabei sind.

Kann ich auch als Reha-Klinik teilnehmen?

Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an Krankenhäuser. Darauf sind auch die Kriterien abgestimmt. Weitere Informationen finden Sie auch in den Teilnahmebedingungen.

Kann ich mich mit einer (fast) fertigen Website anmelden?

Eine Berücksichtigung individueller Wünsche bezüglich des Bewertungsdatums ist nicht möglich, da es in den letzten Jahren zu erheblichen Verzögerungen und Komplikationen geführt hat. Aufgrund des Starts der Bewertung pünktlich um 0:00 Uhr nach Anmeldeschluss kann nur die Webseite angemeldet werden, die zu diesem Zeitpunkt auch fertig ist. Sie können davon ausgehen, dass die Bewertungen nicht vor dem 1. Juni beginnen werden und meist bis Mitte Oktober andauern.

Kann ich auch nur eine Abteilung anmelden?

Ja, Sie können sich auch mit einer Abteilung anmelden. Allerdings ist nur eine Anmeldung pro Klinik möglich.

FAQs zur Bewertung

Wann findet die Bewertung statt?

Die Bewertung startet nach dem Schluss der Datenbank, also im Sommer, meist ab Juli/August.

Wird bei der Bewertung das Homepage-Budget berücksichtigt?

Nein, zum Budget, das den Kliniken für die Gestaltung ihrer Webseite zur Verfügung steht, liegen uns keine Zahlen vor. Dennoch hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Webseiten großer Kliniken, die mit Sicherheit über ein höheres Budget verfügen, nicht zwangsläufig besser abschneiden. Häufig haben es kleine Häuser trotz knapper Budgets geschafft, ganz weit vorne zu landen. Schließlich ist es wesentlich schwieriger, eine umfangreiche Seite übersichtlich, benutzerfreundlich und informativ zu gestalten. Auch haben Webseiten, die durch externe Agenturen erstellt und gepflegt wurden, nicht zwangsläufig eine bessere Benotung erfahren als Webseiten, die in Eigenregie erstellt wurden.

Wer sind die Gutachter meiner Webseite?

Die Gutachter werden jedes Jahr neu zusammengestellt. Unter der Leitung von Prof. Elste bewerten die Experten die Webseiten nach ihren zugeordneten Bereichen. Das heißt: ein Gutachter für Gestaltung prüft alle Webseiten, diese aber nur in Hinblick auf das Design und beispielsweise nicht in Bezug auf die Inhalte.

Wer sitzt in der Jury?

Ebenso wie die Gutachter werden die Jurymitglieder jedes Jahr neu zusammengestellt. Die Jurysitzung finden in Nürnberg bei Novartis statt und dauert einen Tag. Dabei bewerten die Jurymitglieder die vorausgewählten Webseiten nach einem verkürzten Wissenschaftlichen Verfahren.

FAQs zur Auswertung

Wann erhalte ich meine Ergebnisse?

Die Ergebnisse werden im Januar per Post verschickt. Ein anderer Teil wird direkt über den Key-Account von Novartis Pharma an die Kliniken verteilt. Bitte sprechen Sie einfach Ihren Key-Account-Manager bei Novartis Pharma an.

Im letzten Jahr habe ich das Zertifikat erhalten, diesmal nicht. Warum?

Auch wenn Sie nichts an Ihrer Webseite ändern, kann es sein, dass Sie in einem Jahr das imedON-Zertifikat erhalten, in einem der Folgejahre aber nicht mehr. Das liegt daran, dass sich die Kriterien für die Zertifizierung aus aktuellen Gründen ändern. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn neue Urteile zum Telemediengesetz (TMG) oder zum Heilmittelwerbegesetz (HWG) ergehen. Auch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist erst 2018 in Kraft getreten.

Warum hatte ich mit der gleichen Homepage letztes Jahr einen anderen Platz?

Jedes Jahr kommen neue Bewerber hinzu und die Teilnehmer verbessern sich stetig. Deshalb wird es immer schwieriger, auf den oberen Plätzen zu landen. Auch die Bewertungskriterien werden jedes Jahr abgeändert bzw. erweitert, da sie sich in ständigem Fluss der aktuellen Forschungsergebnisse aus der Forschungsgruppe um Prof. Elste befinden. Es gestaltet sich häufig schwierig, eine Webseite auf direktem Wege mit einer anderen zu vergleichen, da die eine möglicherweise aufgrund ihrer guten Bedienbarkeit und ihres guten Designs punkten konnte, während die andere vielleicht mit guten Inhalten geglänzt hat. Erfahrungsgemäß ist es unmöglich, im Ranking weiter nach oben zu gelangen, ohne kontinuierlich an der Webseite zu arbeiten. Die Bewertungskriterien werden auch ständig angepasst und überarbeitet. Die Initiative Medizin Online (imedON) führt kontinuierlich Studien zu diesem Thema durch. Alle Ergebnisse fließen in die MiM / MMA-Kriterien ein. So ist es möglich, dass ein und dieselbe Webseite aufgrund der Anpassungen im nächsten Jahr weiter oben landet, da sie genau diejenigen Anforderungen erfüllt, die Patienten nach dem aktuellen Stand der Forschung haben.

Sollten die Preise nicht an die Gestaltungsfirmen vergeben werden?

Eine Webseite ist ein klassisches Teamprojekt unserer Zeit. Wem der Preis am Ende zusteht, ist nicht einfach zu beantworten, aber es ist klar, dass an der Erstellung einer Webseite viele Personen mitwirken. Prämiert werden die Krankenhäuser für ihre Webseite und das Engagement; dies hat natürlich auch mit dem Budget zu tun. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber, dass keineswegs allein das Budget ausschlaggebend ist, sondern häufig auch solche Webseiten zu den Gewinnern zählen, die durch das Engagement kleiner Arbeitsgruppen oder sogar Einzelpersonen entstanden sind. Die Gestaltung der Webseite stellt nur einen kleinen Teil der zahlreichen Bewertungskriterien für eine Homepage dar. Auch wird die Endnote durch die weitaus höhere Gewichtung der Inhalte und weniger durch das Design beeinflusst. Auf den Inhalt haben aber Werbeagenturen den kleinsten Einfluss. Auch Webseiten mit guten Inhalten, aber keinem »professionellen« Design, befinden sich immer wieder unter den Gewinnern. Dies ist Anlass für weitaus mehr Kritik, als der umgekehrte Fall, dass vor allem Webseiten von Agenturen prämiert werden.

Wo kann ich das komplette Ranking einsehen?

Ein komplettes Ranking wird auf Wunsch der Teilnehmer nicht veröffentlich. Der Datenschutz i. S. d. DSGVO wird strengstens eingehalten. Die Daten der Teilnehmer werden für keine anderen Zwecke in irgendeiner Form eingesetzt. Wissenschaftliche Daten werden nur anonym im Rahmen von Fachpublikationen genutzt. Die Top-10 des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf dieser Webseite auf dem Blog der Startseite.

Das Logo für das Zertifikat können Sie bei uns im »Downloadbereich« herunterladen. Es liegt im Hoch- und Querformat als .png vor:

Ihre individuelle Linkadresse wurde an die Mailadresse geschickt, die Sie beim Wettbewerb hinterlegt haben. Falls Sie diese nicht erhalten haben, können Sie diese über das Kontaktformular erneut anfordern. Nur mit der korrekten Online-Verlinkung erfüllt das Zertifikat auf Ihrer Webseite die Richtlinien der Initiative Medizin Online und kann von einer externen Person überprüft werden.

Wo finde ich die genaue Platzierung meiner Webseite?

Die Platzierung wird in den Medien nur bis Platz 10 bekannt gegeben. Die Endplatzierung können Sie Ihrem Individuellen Leitfaden für Online-Marketing entnehmen.

Was hat die Zertifizierung nach imedON mit meiner Platzierung zu tun?

Das Zertifikat nach imedON steht nicht unmittelbar in Verbindung mit der Platzierung. Das liegt daran, dass die imedON-Kriterien nur einen Teil des Kriterienkatalogs des Wettbewerbs darstellen. Dabei handelt es sich um die Kriterien, die sich mit der Patientenfreundlichkeit der Webseite auseinandersetzen. Jede patientenfreundliche Webseite wird also nach imedON zertifiziert, unabhängig von ihrer endgültigen Platzierung.

Wieso wurden im Ergebnisbericht Dinge als fehlend bemängelt, die vorhanden waren?

Informationen werden als fehlend bemängelt, wenn sie nicht dort aufzufinden sind, wo man nach ihnen sucht, selbst wenn sie an einem anderen Ort vorhanden sind. Geht es um Patienteninformationen, so wird ein Benutzer der Webseite zunächst unter dem Oberpunkt »Patienten und Besucher« des Gesamtklinikums nach diesen Informationen suchen. Sind die Informationen dort nicht aufzufinden, befinden sich z. B. jedoch im Untermenü einer Fachabteilung, sind sie für Patienten schwerer auffindbar. In diesem Fall wäre es wünschenswert, die Informationen aus der Fachabteilungsseite herauszuholen und in der Oberkategorie den Patienten aller Abteilungen direkt zugänglich zu machen.

Was genau ist der Grund für meine Schulnote?

Die Endnote hängt von sehr, sehr vielen Einzelkriterien ab. So kann eine Homepage, die gut gestaltet und bedienbar ist aber wenig Informationen enthält, die gleiche Endnote erhalten wie eine weniger ansprechende Webseite mit guten medizinischen Informationen. Dies ist auch der Grund, warum zwei Webseiten, die ähnlich benotet wurden, nicht direkt miteinander verglichen werden können.

Kann ich mich auch nachzertifizieren lassen?

Das geht bei der Zertifizierung im Rahmen des Wettbewerbs nicht. Die Zertifizierung läuft nach einem standardisierten Verfahren ab, in das wir nicht eingreifen können. Anders als bei der offiziellen Zertifizierung nach imedON (außerhalb des Wettbewerbs) ist eine Vorauswertung mit einer Nachkorrektur seitens der Kliniken nicht möglich. Es gibt daher nur zwei Möglichkeiten, das imedON-Zertifikat zu erhalten: 1. Sie warten bis zum nächsten Wettbewerb Deutschlands Beste Klinik-Website in einem Jahr oder 2. Sie lassen eine neue (kostenpflichtige) Zertifizierung durchführen.

Wann und auf welchem Weg erhalte ich das imedON-Zertifikat?

Der Link zum digitalen Zertifikat wird per E-Mail an die bei der Wettbewerbsanmeldung registrierte Adresse versandt. Bei einer Zertifizierung außerhalb des Wettbewerbs Deutschlands Beste Klinik-Website erhalten Sie auch ein Zertifikat per Post. Nur mit der elektronischen Verlinkung von Ihrer Webseite auf Ihr digitales Zertifikat ist dieses gültig.

Was bringt mir der »Individuelle Leitfaden für Online-Marketing«?

Die Endnote ist spannend und sicher für jeden einzelnen die erste evidente Information. Wichtiger ist jedoch die Fragestellung: Was kann ich verbessern, um eine bessere Note zu erzielen? Dazu sollten Sie zum einen die Kommentare berücksichtigen, zum anderen diejenigen Bereiche Ihrer Webseite überarbeiten, bei denen Sie weniger Punkte bekommen haben. Schneidet Ihre Webseite bei den medizinischen Inhalten nicht so gut ab oder hat sie wenige Punkte bei der Technik, so müssen Sie Ihren Webauftritt in diesen Bereichen verbessern. Auf diese Weise können Sie den Endwert im nächsten Jahr verbessern. Beachten Sie jedoch: die Bewertungskriterien werden jedes Jahr aufs Neue überarbeitet und an die aktuellen Forschungsergebnisse angepasst. In dem Ergebnisbericht finden Sie auch Best-Practice-Beispiele anderer Krankenhäuser.

Kann ich mich vor dem Wettbewerb nach imedON zertifizieren lassen?

Dies ist immer möglich, jedoch ist das standardisierte Zertifikat nur im Rahmen des Wettbewerbs kostenfrei. Aufgrund des hohen Aufwands, der ca. 30 Tage in Anspruch nimmt, während denen die Webseite von mehreren Gutachtern und Skripten analysiert wird, entstehen hierbei zusätzliche Kosten.